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6 miti sull'acne a cui dovresti smettere di credere

Pickel entstehen durch verstopfte Poren, nicht durch mangelnde Hygiene: Gegen Akne helfen milde Reinigung, Geduld und Wirkstoffe wie Salicylsäure.

Kaum ein Hautthema ist so voller Halbwissen wie Akne. Hier sind sechs verbreitete Mythen im Faktencheck, jeweils mit der Pflege, die stattdessen hilft.

Wie entsteht Akne?

Akne entsteht in den Poren, genauer in den Haarfollikeln mit ihren Talgdrüsen. Bilden die Talgdrüsen viel Talg und lösen sich abgestorbene Hautzellen nicht richtig, verkleben beide zu einem Pfropf. Bleibt die Pore dabei offen, entsteht ein schwarzer Mitesser, schließt sie sich, ein weißer. Vermehren sich Bakterien im Talg, entzündet sich die Pore, und es entstehen rote Knötchen, Eiterpickel oder tiefe, schmerzhafte Knoten. Die Talgproduktion steuern vor allem Hormone, deshalb beginnt Akne so oft in der Pubertät. Was gegen Mitesser hilft, erklärt Schwarze Punkte auf der Nase: So wirst Du Mitesser los.

Mythos 1: Schokolade macht Pickel

Fakt: Für Schokolade gibt es nur sehr kleine Studien. Auswertungen größerer Studien deuten darauf hin, dass Milchprodukte und Lebensmittel, die den Blutzucker schnell steigen lassen, Akne bei manchen Menschen verstärken können, bewiesen ist das aber nicht. Eine Ernährungsumstellung allein macht die Haut laut AAD, der US-Fachgesellschaft der Hautärzte, nicht rein, entscheidend bleibt die Pflege, etwa mit dem Breakout Clearing Booster mit Salicylsäure und Niacinamid.

Mythos 2: Pickel kommen von mangelnder Hygiene

Fakt: Für die Annahme, mangelnde Hygiene verursache Akne, gibt es laut dem Gesundheitsportal des Bundes keinerlei Belege. Häufiges Waschen und Schrubben reizt die Haut eher und kann Unreinheiten laut AAD sogar verstärken. Zweimal am Tag mit einem milden Reiniger genügt, zum Beispiel mit der Breakout Clearing Foaming Wash mit Salicylsäure.

Mythos 3: Sonne trocknet Pickel aus

Fakt: Sonne und Solarium bessern Akne nicht, laut International Dermal Institute verschlechtert UV-Strahlung sie eher. Sie kann Bestandteile des Talgs so verändern, dass sie Poren leichter verstopfen. Sonnenschutz brauchst Du trotzdem, am besten eine leichte, nicht komedogene Formel wie Clearing Defense SPF30, die die Poren nicht verstopft und die Haut mattiert.

Mythos 4: Akne haben nur Teenager

Fakt: In einer Befragung von gut 1.000 Erwachsenen hatte jede zweite Frau zwischen 20 und 29 Jahren Akne, zwischen 40 und 49 noch mehr als jede vierte. Frauen sind nach der Pubertät häufiger betroffen als Männer, und bei Erwachsenen sitzen Unreinheiten oft am Kinn und entlang des Kiefers. Erwachsene Haut braucht deshalb andere Pflege als Teenagerhaut, etwa das AGE Bright Clearing Serum, das Unreinheiten und erste Zeichen der Hautalterung zugleich angeht.

Mythos 5: Zahnpasta trocknet Pickel über Nacht aus

Fakt: Zahnpasta ist für die Zähne gemacht, nicht für die Haut. Sie enthält Putzkörper, Zahnweiß-Wirkstoffe sowie Farb- und Aromastoffe, die laut AAD nicht gegen Akne wirken, die Haut aber reizen können. Besser wirkt ein gezieltes Spot-Treatment wie der Deep Breakout Liquid Patch mit Schwefel, der als unsichtbarer Film auf dem Pickel bleibt.

Mythos 6: Ausdrücken lässt Pickel schneller abheilen

Fakt: Beim Ausdrücken schiebst Du einen Teil des Inhalts tiefer in die Haut. Das verstärkt laut AAD die Entzündung, und es können Narben und dunkle Flecken zurückbleiben. Lass vor allem tiefe, schmerzhafte Pickel in Ruhe, und gegen Pickelmale hilft ein Spot-Treatment wie Post-Breakout Fix, das sie schneller verblassen lässt.

Was hilft wirklich gegen Pickel?

Gegen Pickel helfen eine konsequente Routine und etwas Geduld:

  • Mild reinigen: morgens und abends, ohne zu schrubben.
  • Wirkstoffe nutzen: Salicylsäure löst verstopfte Poren. In der ärztlichen Behandlung gelten Benzoylperoxid und Retinoide, also Abkömmlinge von Vitamin A, als besonders gut belegt.
  • Leicht pflegen und schützen: eine ölfreie Feuchtigkeitspflege und ein Sonnenschutz, der die Poren nicht verstopft.
  • Geduld haben: Gib jeder neuen Pflege mindestens vier Wochen. Wirkt sie, siehst Du laut AAD nach vier bis sechs Wochen eine Besserung.

Für junge Haut ist die Pflegeserie Clear Start gedacht, für erwachsene Haut mit Unreinheiten die Serie Active Clearing. Worin sich Pickel bei Jugendlichen und Erwachsenen unterscheiden, erklärt Pickel bei Erwachsenen und Teenagern im Vergleich, alles zu Ursachen und Pflege steht in Pickel: Ursachen, Pflege und was hilft. Welche Rolle das Hautmikrobiom bei Unreinheiten im Erwachsenenalter spielt, liest Du in Erwachsenenakne und Hautmikrobiom verstehen. Bleiben nach Pickeln dunkle Flecken zurück, hilft Hyperpigmentierung: So reduzierst Du dunkle Flecken. Glänzt Deine Haut zusätzlich stark, lies Ölige Haut: 7 Mythen im Faktencheck. Welche Pflege zu Deiner Haut passt, zeigt Dir die Online-Hautanalyse Face Mapping.

Wann solltest Du mit Akne zur Hautärztin oder zum Hautarzt?

Hautärztliche Hilfe ist sinnvoll, wenn tiefe, schmerzhafte Knoten oder Zysten entstehen, die Narben hinterlassen können. Das gilt auch, wenn frei verkäufliche Pflege nach einigen Wochen nicht hilft oder wenn Dich Deine Haut belastet. Für mittelschwere und schwere Akne gibt es wirksame ärztliche Behandlungen.

Domande frequenti

Kann Stress Pickel auslösen?

Stress kann Akne zumindest verschlimmern. In einer Studie mit 22 Studierenden war die Akne in der Prüfungszeit deutlich stärker, und je größer der empfundene Stress war, desto ausgeprägter waren die Pickel. Auch das Gesundheitsportal des Bundes nennt Stress als möglichen Auslöser. In stressigen Phasen hilft es, die Pflegeroutine konsequent beizubehalten.

Welche Lebensmittel können Akne verschlechtern?

Am besten untersucht sind Milchprodukte und Lebensmittel, die den Blutzucker schnell steigen lassen, etwa Weißbrot oder Pommes frites. Eine Auswertung von 14 Studien mit über 78.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen fand bei Milchkonsum ein etwas höheres Aknerisiko, die Forschenden mahnen aber zur Vorsicht. In einer Studie mit 43 jungen Männern ging die Zahl der Pickel mit einer Ernährung, die den Blutzucker nur langsam steigen lässt, stärker zurück. Eine Ernährungsumstellung ersetzt die Pflege aber nicht.

Darf man Pickel ausdrücken?

Besser nicht. Beim Ausdrücken gelangt ein Teil des Inhalts tiefer in die Haut, die Entzündung nimmt zu, und es können Narben und dunkle Flecken zurückbleiben. Tiefe, schmerzhafte Pickel solltest Du gar nicht anfassen. Die US-Fachgesellschaft der Hautärzte empfiehlt stattdessen, dreimal täglich für 10 bis 15 Minuten einen sauberen, warmen, feuchten Waschlappen aufzulegen.

Welche Arten von Pickeln gibt es?

Alle Pickel beginnen mit einer verstopften Pore. Bleibt sie offen, entsteht ein schwarzer Mitesser, schließt sie sich, ein weißer. Entzündet sie sich, bilden sich kleine rote Knötchen oder Eiterpickel. Tiefe, schmerzhafte Knoten und Zysten können Narben hinterlassen und gehören in hautärztliche Behandlung.

In welchem Alter ist Akne am schlimmsten?

Akne beginnt meist in der Pubertät, wenn die Talgproduktion steigt, und ist die häufigste Hautkrankheit bei Jugendlichen. Oft bessert sie sich um das 20. Lebensjahr. Viele Erwachsene haben aber weiterhin Unreinheiten: In einer Befragung hatte jede zweite Frau zwischen 20 und 29 Jahren Akne.

Ist Vitamin A gut gegen Pickel?

Ja, in Form von Retinoiden. Diese Abkömmlinge von Vitamin A zählen laut der Leitlinie der US-Fachgesellschaft der Hautärzte zu den am besten belegten Wirkstoffen gegen Akne. Starke Retinoide gibt es nur auf Rezept, in der Kosmetik kommt das mildere Retinol zum Einsatz, oft kombiniert mit Salicylsäure. In der Schwangerschaft solltest Du vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.

Wie lange dauert es, bis Pflege gegen Pickel wirkt?

Gib jeder neuen Pflege mindestens vier Wochen. Wirkt sie, siehst Du laut der US-Fachgesellschaft der Hautärzte nach vier bis sechs Wochen eine Besserung. Bessert sich die Haut auch nach sechs bis acht Wochen nicht, ist ein Termin in der Hautarztpraxis sinnvoll.

Verursacht Sonnencreme Pickel?

Nicht, wenn sie zur Haut passt. Fettige Formeln können Poren verstopfen, leichte Texturen mit der Kennzeichnung „nicht komedogen“ oder „ölfrei“ tun das nicht. Auf Sonnenschutz zu verzichten ist keine Lösung, denn UV-Strahlung kann Akne eher verschlechtern.

Weiterlesen und Quellen

Mehr Wissen vom International Dermal Institute

Das International Dermal Institute ist das 1983 gegründete Weiterbildungsinstitut für Hautpflegeprofis, auf dessen Ausbildungskonzept Dermalogica aufbaut. Drei englischsprachige Beiträge vertiefen das Thema: „What is Acne?“ erklärt, wie Akne in der Pore entsteht, „10 Things About… Teenage Acne“ fasst zusammen, was bei Akne im Teenageralter hilft, und „Confessions of a Teenage Client“ räumt mit Irrtümern über Sonne, Ausdrücken und austrocknende Gesichtswasser auf.

Quellen

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  • Chiu A, Chon SY, Kimball AB: The response of skin disease to stress: changes in the severity of acne vulgaris as affected by examination stress. Archives of Dermatology, 2003; 139(7): 897–900. doi.org/10.1001/archderm.139.7.897
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  • Pochi PE, Strauss JS, Downing DT: Age-related changes in sebaceous gland activity. Journal of Investigative Dermatology, 1979; 73(1): 108–111. doi.org/10.1111/1523-1747.ep12532792
  • Gesundheitsportal des Bundesministeriums für Gesundheit mit dem IQWiG: Akne: Ursachen, Häufigkeit, Behandlung. Stand 27.05.2024. gesund.bund.de
  • NHS: Acne. Geprüft am 22.09.2026. nhs.uk
  • American Academy of Dermatology: Can the right diet get rid of acne?, 10 skin care habits that can worsen acne, Adult acne treatment dermatologists recommend (Stand 10.01.2023), How to treat different types of acne und 9 things to try when acne won’t clear (beide Stand 12.09.2023), How to treat a deep, painful pimple at home (18.10.2023). aad.org
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